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Schanze, 1980

2. erweiterte Auflage
112 S.
Hardcover
mit ca. 100 Farbabb.
25,5 x 19,5 cm
978-3.88506-094-9

»Hennings Bilder sind nicht nur deshalb so interessant, weil sie einen Stadtteil wieder auferstehen lassen, der sich seit den Achtzigern extrem gewandelt hat. Sondern weil Henning, der seit dreißig Jahren dort lebt, sich darin bewegt wie ein Fisch im Wasser, jede Ecke, jede Kaschemme und jeden Hinterhof kennt und die Kleinbildkamera bis zum heutigen Tag fast immer mit sich herumträgt. Henning erkennt in einer graubraunen Hinterhoffassade das Fotomotiv, weil er eben auch die darauf wie ein Spalierbaum quer verlegte Regenrinne sieht. Er hat ein ausgeprägtes Gefühl für Sinnbilder von Vergänglichkeit, gepaart mit Witz, und er kann nicht nur mit Licht und Schatten spielen, sondern dieses Spiel mit Bedeutung aufladen. Sein Faible für alte Reklame, für verwitterte Schriftzüge auf den Hausfassaden ist offenkundig – die Fleischer, Blumenfrauen, Reifenhöker und Herrenausstatter haben längst die Schotten dichtgemacht, doch dass es sie mal gegeben hat, das steht noch immer auf den Fassaden der Achtziger, bevor die Schanze zum Sanierungsgebiet wurde und Hochdruckreiniger und Farbwalzen die Spuren getilgt haben.« Katja Engler, Welt am Sonntag

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