Das Buch
Die Theorie der Kunst steht heute vor enormen Herausforderungen. Die Grenzen zwischen den Künsten sind ebenso porös geworden wie die zwischen Kunst und Nichtkunst. Was aber definiert die Kunst, wenn sie nicht mehr zwingend durch die alten Gattungen bestimmt wird? Wie lässt sich dann überhaupt noch sinnvoll zwischen Werken vergleichen, wie über ihre Qualität urteilen? Und was heißt das alles für die Geschichte der Kunst? Was folgt aus der Destabilisierung der Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit? Gibt es in dieser Situation noch so etwas wie eine spezifische Politik der Kunst, und wenn ja, wie wäre sie zu denken? In dieser Einführung diskutiert Juliane Rebentisch die für die gegenwärtige Diskussion solcher Grundsatzfragen maßgeblichen Ansätze.
AUTOR / AUTORIN
Juliane Rebentisch
Juliane Rebentisch ist Professorin für Philosophie/Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main.
Presse
Befreiung durch Teilhabe
»Wie es um die emanzipatorische Kraft der Kunst steht, wenn man sich um die Vermarktung weniger schert, darüber gibt der Band ›Theorien der Gegenwartskunst‹ Auskunft.«
taz. die tageszeitung
Neu ist nicht schon zeitgenössisch
Wer an der Diskussion über die Kunst der Gegenwart teilnehmen will, sollte Juliane Rebentischs normative Position zur Kenntnis nehmen.
Neue Zürcher Zeitung
»... Rebentischs Zugang .. [ist] von einer immer wieder hervortretenden eigenen kritischen Stimme geprägt, die eloquent zu pointierten Thesen führt und das Buch lesenswert macht.«
Zeitschrift für Kunstgeschichte