02.02.2026
Vorschau auf das Frühjahr
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Neue Hamburg-Bücher
Im Frühjahr begeben wir uns ausnahmsweise ins erzählende Fach: Der Roman Hamburg, Wache 16 ist ein groß angelegtes Zeit- und Sittengemälde der 1970er Jahre auf dem Hamburger Kiez. Während um ihn herum der Krieg zwischen Zuhältern und Hells Angels eskaliert, muss sich der junge Polizist Polle zwischen zwei Familien entscheiden: der eigenen und der Bullenfamilie. * Bereits entschieden haben dürften sich die Leser*innen der zweiten Neuerscheinung. Nämlich für Hamburg. How to Be a Hamburger ist ein praktischer, und humorvoller Ratgeber für Neuankömmlinge in der Stadt aus aller Welt. In dem einsprachig englischen Buch verknüpft die Kanadierin Hannah Teslin nützliche Informationen, kulturelle Beobachtungen und persönliche Erfahrungen. Und erkundet, was es bedeutet, in Hamburg anzukommen und sich hier zu Hause zu fühlen. * Endgültig auf Hamburg festgelegt sind die Protagonist*innen des dritten Frühjahrstitels. Hamburg, Rest in Peace führt zu insgesamt achtzehn Friedhöfen in Hamburg und erzählt Stadtgeschichte entlang der Gräber zahlreicher bekannter Persönlichkeiten. * Quicklebendig schließlich ist das KNUST, dieses Jahr wird es 50 Jahre alt – als der Club in grauer Vorzeit noch »Jazzhouse« hieß und sich an der Brandstwiete befand, traten hier neben Größen wie Albert Mangelsdorff und Chick Corea auch Hamburger Helden wie Inga Rumpf und Udo Lindenberg auf. Die Geschichte der Hamburger Institution von den Anfangstagen bis zur Gegenwart in der ehemaligen Rindermarkthalle im Schanzenviertel erzählen Alf Burchardt und Karsten Schölermann.
Neue Einführungen
John McDowell (*1943) gehört zu jenen Philosophen der Gegenwart, die einen Brückenschlag zwischen amerikanischen und europäischen Traditionen der Philosophie entwickeln. Mit seinem Band legt Daniel Martin Feige die erste deutschsprachige Einführung in McDowells ebenso einflussreiche wie bahnbrechende Philosophie vor. * Montaigne ist hierzulande äußerst präsent. Dass seine Schriften philosophisch zu lesen sind, ist mittlerweile Konsens, und ihre philosophische Rehabilitierung verbindet sich eng mit der Renaissance des Skeptizismus. Die Einführung von Gisela Schlüter stellt Montaignes Leben, Werk und Wirkung auf der Grundlage der aktuellen Forschungslage vor. * Dass wir in einer Zeit fundamentalen politischen Umbruchs leben, in der alte Gewissheiten über das legitime Regieren schwinden, ist auch in der Politischen Theorie angekommen. Mit seinem Band bringt Markus Patberg die Disziplin auf den Stand der Dinge und erläutert ihre Grundbegriffe im Lichte aktueller politischer Ereignisse, Probleme und Konflikte.
